Wie eine ausgedrückte Zitrone - der Schwabacher Citylauf

Nach dem Kurzurlaub im Bayerischen Wald hieß es für mich, Körner zu sparen und die letzten Tage vor dem Halbmarathon beim Schwabacher Citylauf ruhig angehen zu lassen.
So ein Mist, dass ich ab Freitag fast ununterbrochen nur Kopfschmerzen hatte...😔
Nein, ich verzichte doch nicht freiwilig auf einen Lauf, weshalb ein Startverzicht am Sonntag auch keine Option war. So ein kleiner Halbmarathon wird schon irgendwie gehen!😁 Vor Ort Bekannte zu treffen, war ein zusätzlicher Anreiz und bereitete auch richtig viel Freude: Danke Tom und Günter für die netten Gespräche!

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Hätte ich es nur lieber sein lassen und mir einen gemütlichen Lauf in der Natur gegönnt. Ich werde auch nicht wirklich schlauer😏 Vom Start weg hatte ich zwar das Gefühl, dass die Kopfschmerzen verschwunden sind, die Beine schnell laufen können und das Wetter gut geeignet ist (bis zu 20°C und Sonnenschein), aber irgendwie fühlte sich alles unrund und ungleichmäßig an. Schon bei Kilometer 10 bis 11 hoch zum Flugplatz glich mein Körpergefühl dem einer ausgedrückten Zitrone! Ich würde immer langsamer und langsamer und rettete mich nur noch ins Ziel (bei einer Pace von über 5:20min/km!!!🐌)
Nichts mit meinem Plan zwischen meinen bisherigen Zielzeiten von 1:34 und 1:32 zu bleiben - bei 1:37 kam ich an und fühlte mich körperlich nicht platt. Eher so, als ob der Kopf heute keine Lust auf einen Wettkampf hatte, sich nicht schinden wollte.
Wie gesagt, das hätte ich mir auch sparen können😒

Viele Grüße,
Thorsten

Strava: Schwabacher Citylauf

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