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Silvesterlauf Pleinfeld - wie das Gefühl täuschen kann

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Die letzten Jahre stand immer ein Silvesterlauf auf meiner Liste. Zuerst war es einige Male die Veranstaltung in Nürnberg und seit 2015 dann Pleinfeld, weil mir die früherer Startzeit, die bessere Erreichbarkeit, die weniger volle Strecke und der Streckenverlauf am Brombachsee einfach besser gefallen😀




Bibertlauf Spezial - 3 Sekunden, die Glück bedeuten

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11 Uhr 45 bedeutet ausschlafen, gut frühstücken und entspannt in Großhabersdorf ankommen. Die Startzeit für die knapp 13km beim Bibertlauf Spezial ist recht spät, aber dem Duathlon am Morgen geschuldet. Die klassische Strecke über ca. 7km startet 15 min später und läuft auf der gleichen Strecke.


Wie ist das möglich? Die Strecke lässt sich als Lasso mit einem ca. 1km langen Anstieg beschreiben. Für die Spezialvariante wird die Schlafe des Lassos einfach zweimal gelaufen, d.h. der knackige Anstieg zweimal serviert. So weit so klar und mir aus den Vorjahren auch schon bekannt.
Nach einer überwiegend positiv verlaufenen Saison mit einigen guten Wettkämpfen und einer derzeit (für mich) hohen Form sollte eigentlich alles entspannt sein.
Ist es aber nicht!
2016 konnte ich völlig überraschend meine AK gewinnen, Platz 8 Gesamt erreichen und die persönliche Streckenbestzeit deutlich verbessern - auf 56min 30sec.
Für meinen Kopf galt es nun diese Zeit zu schlagen!
Ich wusste, dass ich damals zu …

Camelbak NanoVest - die minimalistische Antwort auf Trailrucksäcke zur Mont Blanc Umrundung

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Alle die einen Trailrucksack suchen, indem sie die Pflichtausrüstung für den UTMB verstauen können, die Wechselbekleidung für die Arbeit unterbringen möchten oder ein selbst organisiertes Mehrtagesprojekt umsetzen wollen, können an dieser Stelle das Lesen aufhören!

Wenn jedoch ein möglichst leichter Rucksack gesucht wird, der das Handy, Taschentücher, Riegel, Regenjacke, 2 Softflask mit je 500ml und noch ein paar Kleinteile aufnimmt, dann ist die Camelbak NanoVest definitiv einen Blick wert.



Arbeitsweg als Gewinn an Lebenszeit

Günstig waren die Wetterprognosen für Dienstag und Mittwoch nicht: Nieselregen und kräftiger Wind waren angekündigt. Auf der anderen Seite wollte ich die zeitliche Gelegenheit nutzen und den Arbeitsweg zur Trainingsstrecke umfunktionieren.
Warum? Auf meiner gewählten Route kann ich phasenweise ohne eine andere Menschenseele laufen, muss mich um keinen Verkehr kümmern und kann ganz einfach Durchatmen und Zeit nur für mich selbst haben.
Dies zu bewerkstelligen ist eigentlich gar nicht schwer. Ich fahre Morgens mit dem Auto in die Arbeit, bringe Sportbekleidung für den Abend, Arbeitskleidung für den nächsten Tag und Wasch- und Duschzeug mit in die Arbeit. Dazu noch Obst für den nächsten Tag und genug Wasser. Eigentlich alles kein Problem, wenn ich es geplant habe. Am nächstn Tag nach Feierabend geht die Reise mit dem Auto wieder Richtung Zuhause.
Dienstag Abend konnte ich dann die Stirnlampe aufsetzen, mich fast ein wenig zu kühl anziehen, den kleinen Rucksack schultern, auf WhatsApp den…

Endlich mal wieder ne runde Woche

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50 Stunden Arbeitszeit😕 standen für letzte Woche im Dienstplan und ließen mich schon daran zweifeln, ob ich wirklich so viel zum Laufen kommen würde, wie ich gerne hätte... Aber ich wollte endlich mal wieder ein paar Kilometer mehr schaffen und hatte deshalb von Seiten der Motivation kein Problem damit, auch für mich zeitlich unpassendere Trainingsgelegenheiten zu nutzen😅

Montag hielt ich die Füße noch still, weil ich wusste, dass am Dienstag der Wecker um 4 Uhr 🕓klingeln wird - meine Frau musste beruflich sehr früh raus und ich wollte die Gelegenheit nutzen, aufstehen, zu laufen und mich nicht noch krampfhaft im Bett von links nach rechts zu drehen, um letztendlich festzustellen, dass ich anschließend müder bin, als ich vorher war🏃
Also Stirnlampe auf, die 14km Runde durch den Wald🌳 und anschließend durch Schwabach🏢 ausgewählt und los geht es. Vielleicht hätte ich nur vorher die Batterien in meiner Silva Trailrunner 3 wechseln sollen... 😂Egal, den Weg kenn ich auswendig und pa…

Wie eine ausgedrückte Zitrone - der Schwabacher Citylauf

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Nach dem Kurzurlaub im Bayerischen Wald hieß es für mich, Körner zu sparen und die letzten Tage vor dem Halbmarathon beim Schwabacher Citylauf ruhig angehen zu lassen.
So ein Mist, dass ich ab Freitag fast ununterbrochen nur Kopfschmerzen hatte...😔
Nein, ich verzichte doch nicht freiwilig auf einen Lauf, weshalb ein Startverzicht am Sonntag auch keine Option war. So ein kleiner Halbmarathon wird schon irgendwie gehen!😁 Vor Ort Bekannte zu treffen, war ein zusätzlicher Anreiz und bereitete auch richtig viel Freude: Danke Tom und Günter für die netten Gespräche!



Hätte ich es nur lieber sein lassen und mir einen gemütlichen Lauf in der Natur gegönnt. Ich werde auch nicht wirklich schlauer😏 Vom Start weg hatte ich zwar das Gefühl, dass die Kopfschmerzen verschwunden sind, die Beine schnell laufen können und das Wetter gut geeignet ist (bis zu 20°C und Sonnenschein), aber irgendwie fühlte sich alles unrund und ungleichmäßig an. Schon bei Kilometer 10 bis 11 hoch zum Flugplatz glich mein…

Der Bayerische Wald und ich

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Nach dem Trailmarathon in Heidelberg musste sich meine Muskulatur erst einmal wieder beruhigen, weshalb ich nur kurze Einheiten absolvieren wollte oder vielleicht sogar nur konnte. Alle langen Geschichte ließ ich ganz bewusst ruhen und lief dafür lieber schnellere Einheiten, die mir im ausgeruhten Zustand - welch ein Wunder ;) - auch leichter von der Hand gingen. Einen Marathon werde ich deshalb dieses Jahr nicht mehr als Wettkampf laufen.